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Markentag 2014 webMarkentag 2014 - Die Marke als zentraler Erfolgsfaktor

Angesichts des stetig stärker werdenden Markenbewusstseins der Verbraucher gewinnt die Marke einen immer höheren Stellenwert. Sie ist ein unerlässliches Mittel des Marketings. Sie gibt einem Produkt seine Identität. Sie steht für das gute Renommee ihres Herstellers und hilft als individuelles Unterscheidungsmerkmal, das Produkt in einem unüberschaubaren Sortiment zu entdecken. Dies zeigte auch das große Interesse am Markentag 2014, der vom im TGZ Würzburg angesiedelten Zentrum Marke & Patent veranstaltet wurde.

Der Markentag 2014 stand unter dem Motto "Marken und ihre Positionierung". Am 17. November 2014 informierten sich über 30 Unternehmensvertreter und Interessierte über die Marke als Marketinginstrument und gewerbliches Schutzrecht. Neben Rechtsanwälten zeigte ein Experte des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA) sowie ein Marketingspezialist praktische Tipps rund um die Marke.

Die Marke hat im Rahmen der marktorientierten Unternehmensführung eine große Bedeutung und die Markenpolitik gilt als zentraler Erfolgsfaktor für das Unternehmen. Dies zeigte Otto Kirchner von der Fränkischen Rohrwerke GmbH & Co. KG auf. Marken dienen zum Einen Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden zum Anderen ist auch jeder Mitarbeiter eines Unternehmens Markenträger, d.h. das Unternehmen muss die Marke „leben“. „Mit der Marke erhalten sie ein Monopolrecht, mit dem sie Konkurrenten abwehren können“, betonte Jörg-Eckhard Dördelmann vom Deutschen Patent- und Markenamt in München. Dies erfordere jedoch Sorgfalt bei der Anmeldung. Als Mindesterfordernisse formuliert das Markengesetz, dass die Identität des Anmelders nachvollziehbar, die Wiedergabe der Marke (Wort-, Wort-Bild-, Bildmarke) klar definiert und das Waren- und Dienstleistungsverzeichnis vollständig ist. Rechtsanwältin Dr. Möller zeigte auf, dass innerhalb von drei Monaten nach Veröffentlichung der Eintragung der Marke Widerspruch eingelegt werden kann. Der Widerspruch ist dann begründet, wenn der neuen Marke eine ältere, identische Marke gegenübersteht, die für identische Waren oder Dienstleistungen eingetragen oder angemeldet ist, oder auch, wenn für das Publikum die Gefahr von Verwechslungen besteht. Da nun aber das Patent- und Markenamt vor der Eintragung nicht prüft, ob die Marke bereits existiert und deshalb bestehende Rechte verletzt werden, ist eine gründliche Recherche für den Anmelder unerlässlich. Diese kann über das DPMA oder über das Zentrum Marke & Patent durchgeführt werden und sollte sich auf jeden Fall auf ältere Marken, Firmen, Internet-Domains und gegebenenfalls auch auf Werktitel und Namen erstrecken. Was manche Markeninhaber nicht beachten ist, dass für die Marke ein Benutzungszwang besteht. „Wurde die Marke in den vergangenen fünf Jahren nach Anmeldung nicht benutzt, geht der Rechtsanspruch verloren und die Marke wird gelöscht“, erklärte Rechtsanwalt Dr. Kessler. Was eine starke Marke ausmacht und wie eine Marke auf Kurs gebracht werden kann zeigte Karlheinz Illner am Ende der Veranstaltung auf.

Weitere Informationen über das Zentrum Marke & Patent im TGZ Würzburg, Sedanstraße 27, 97082 Würzburg, Tel.: 0931 4194-350, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Internet: www.zentrum-marke-patent.de.

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